BRING DAS VELO NACH HAUSE

«SYNEKDOCHE DADA» 

Neue Produktion

Wenn die ROTES VELO Kompanie die Intuition über die Vernunft stellt, zielt sie darauf ab die Bühne mit einem Delirium von Bildern, Szenen und Ereignissen zu füllen. Dada hatte die Losung:

«Gegen die ewige Schönheit, gegen die Starrheit
der Prinzipien und Regeln, gegen die Mumifizierung von Museen»

Sie schlugen vor Kunst und Leben zusammenzubringen indem sie Freiheit, Widerspruch, Zufall, Unsinn, Humor und kreatives Chaos lobten.

Es ist nicht zu spät diese Losung erneut umzusetzen, da es ein immerwährendes Anliegen mit gesellschaftlicher Relevanz ist.

Über das Stück

Eingebettet im Geist der Gruppe Künstlerinnen, die vor 103 Jahren CABARET VOLTAIRE gründeten, begibt sich das Team in das epische Abenteuer, eine neue Welt neu zu erdenken und zu erschaffen.

KOMPANIE-MITGLIEDER

  • EMILIO DÍAZ ABREGÚ

    EMILIO DÍAZ ABREGÚ

    Künstlerische Leitung / Dramaturgie / Lichtdesign / Performer

    wurde 1982 in Argentinien geboren und begann seine Karriere als Schauspieler an der 'National University of Cordoba'. Gleichzeitig arbeitete er schon immer als Beleuchter. Durch diese Arbeit kam er mit bedeutenden Regisseuren in Kontakt. Am «Colegio Universitario IES 21» studierte er Grafik Design und schloss mit einem Masterprojekt 2010 erfolgreich ab. Im Februar 2011 entwickelte er das Lichtdesign für das Tanzstück «dreiunddreissig» von Exequiel Barreras im Theater St.Gallen. Als Dramaturg ist er bereits seit Jahren festes Mitglied der ROTES VELO. Zur Zeit arbeitet er als Beleuchter und Dramaturg in Argentinien, den Niederlanden und in der Schweiz, sowie als Leiter der Bühnentechniker für «Fuerza Bruta» mit der er regelmässig weltweit auf Tour geht.
  • EXEQUIEL BARRERAS

    EXEQUIEL BARRERAS

    Künstlerische Leitung / Choreograf / Performer

    wurde 1984 in Cordoba/Argentinien geboren und erhielt dort seinen ersten Tanzunterricht. 2001 zeichnete ihn die Julio Boccia und Chet Walker Stiftung mit einem Stipendium aus, worauf er ein Jahr später Ensemblemitglied des Ballet Contemporáneo del Teatro San Martín wurde. Seit 2005 erarbeitet er eigene Stücke, die in Argentinien, Deutschland, Schweiz und den USA gezeigt wurden. Seit 2009 arbeitet er in Europa. Nach einer Spielzeit am Landestheater Coburg wechselte er in die Tanzkompanie des Theaters St.Gallen, wo er von 2010 bis 2014 unter der Leitung von Marco Santi als Tänzer und zeitweise als Assistent der Kompanie engagiert war und von 2014 bis 2017 unter der Leitung von Beate Vollack. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Tänzer und choreografischer Assistent am Stadttheater Bern an der Seite von Estefania Miranda. 2011 gründete er die ROTES VELO die seitdem jährlich ein bis zwei neue Produktionen kreiert und 2016 den Werkbeitrag der Stadt St. Gallen erhielt.
  • FLAVIA SOMALVICO

    FLAVIA SOMALVICO

    Kostüme

    wurde 1988 in Chur geboren. Nach dem Gestalterischen Vorkurs in Aarau absolvierte sie eine Lehre als Theatermalerin am Theater St.Gallen. Durch eine Assistenzstelle bei der Kostümbildnerin Filippia Elísdóttir in der Kostümmalerei im Theater St.Gallen, konnte sie wichtige Erfahrungen sammeln. Anschliessend erhielt sie eine Anstellung im Malsaal des Theater Bern. 2011 arbeitete sie das erste Mal mit Exequiel Barreras zusammen für sein Tanzstück dreiunddreissig, darauf folgte die Zusammenarbeit mit der ROTES VELO für diverse Produktionen.
  • JACQUES ERLANGER

    JACQUES ERLANGER

    Produktionsleitung

    wurde 1965 in St.Gallen/Schweiz geboren. Er ist Soziologe und Kaufmann. Er lebt in St.Gallen und engagiert sich in verschiedenen Kulturprojekten. Er hatte unter anderem das Sekretariat der Visarte.ost (Ostschweizer Künstlerverband) geleitet und das Sitterwerk St.Gallen in seinen Gründungsjahren mitentwickelt. Das Hotel und Restaurant Militärkantine St.Gallen (historisches Hotel 2017) wurde von ihm im Jahre 2014 mitinitiiert und in seiner Ausgestaltung massgeblich geprägt. Als freischaffender Kulturmanager produziert er seit 2016 verschiedene Theaterstücke, begleitet Ausstellungen, erstellt Webseiten und finanziert Kulturprojekte. Er berät Kulturschaffende aller Art und fungiert häufig als Geburtshelfer.